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	<title>Comments on: &#8220;Every Country Gets The Operetta It Deserves&#8221;: Trends, Ideological Wars And New Books</title>
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	<description>The #1 Archive for Musical Theater</description>
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		<title>By: Oliver Richters</title>
		<link>http://operetta-research-center.org/every-country-gets-operetta-deserves-trends-ideological-wars/#comment-3099</link>
		<dc:creator><![CDATA[Oliver Richters]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Nov 2016 11:40:32 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich weiß nicht, ob schon mal irgendwo deutlich geschrieben wurde, auf welche Art Klotz in seinem Buch arbeitet (die aktuelle Ausgabe kenne ich leider noch nicht):
Zunächst denkt er sich das Konzept »Offenbachiade« aus (von dem heute bekannt ist, das es nichts mit Offenbach zu tun hat) und legt es als Messlatte an alle anderen Operetten an: Offenbachiade=gut, alles andere=schlecht.
Ob eine Operette diesen Kriterien entspricht oder nicht, wird von ihm zunächst vollkommen willkürlich (ich vermute nach persönlichen Vorlieben) festgelegt. Darauf wird das entsprechende Werk aufgrund dieser Festlegung »analysiert« - das Ergebniss dieser »Analyse« steht also schon von Anfang an fest. Wissenschaftliches Arbeiten sollte so eigentlich nicht aussehen…
Seine hanbüchenen Ausführungen zum Musical, sind ja allegemein bekannt und bestechen durch ziemlich fehlende Sachkenntniss. Ich habe beim Lesen seines Buches außerdem öfter den Eindruck, dass Klotz Probleme damit hat, aus Klavierauszügen zu einem Klangeindruck zu erlangen. (Manchmal scheint er eher Auffühungen der 70er Jahre zu beschreiben als das, was sich im Notenmaterial findet.)
Das stört aber nicht: So verweist er z. B. auf einen direkten Bezug auf »Heil dir im Siegerkranz« in der »Recken von Alt-Burgund«-Hymne in den »lustigen Nibelungen«. In der Realität haben beiden Stücke weder in Text noch Musik irgendwelche Ähnlichkeiten. Aber das ist für Klotz gerade der Beweis, denn so sind sie »in der Negation miteinander verbunden« (aus dem Kopf zitiert). Ob Klotz für diese Methode, mit der man einfach alles »wisschenschaftlich« erklären kann, einmal recht gewürdigt wird?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiß nicht, ob schon mal irgendwo deutlich geschrieben wurde, auf welche Art Klotz in seinem Buch arbeitet (die aktuelle Ausgabe kenne ich leider noch nicht):<br />
Zunächst denkt er sich das Konzept »Offenbachiade« aus (von dem heute bekannt ist, das es nichts mit Offenbach zu tun hat) und legt es als Messlatte an alle anderen Operetten an: Offenbachiade=gut, alles andere=schlecht.<br />
Ob eine Operette diesen Kriterien entspricht oder nicht, wird von ihm zunächst vollkommen willkürlich (ich vermute nach persönlichen Vorlieben) festgelegt. Darauf wird das entsprechende Werk aufgrund dieser Festlegung »analysiert« &#8211; das Ergebniss dieser »Analyse« steht also schon von Anfang an fest. Wissenschaftliches Arbeiten sollte so eigentlich nicht aussehen…<br />
Seine hanbüchenen Ausführungen zum Musical, sind ja allegemein bekannt und bestechen durch ziemlich fehlende Sachkenntniss. Ich habe beim Lesen seines Buches außerdem öfter den Eindruck, dass Klotz Probleme damit hat, aus Klavierauszügen zu einem Klangeindruck zu erlangen. (Manchmal scheint er eher Auffühungen der 70er Jahre zu beschreiben als das, was sich im Notenmaterial findet.)<br />
Das stört aber nicht: So verweist er z. B. auf einen direkten Bezug auf »Heil dir im Siegerkranz« in der »Recken von Alt-Burgund«-Hymne in den »lustigen Nibelungen«. In der Realität haben beiden Stücke weder in Text noch Musik irgendwelche Ähnlichkeiten. Aber das ist für Klotz gerade der Beweis, denn so sind sie »in der Negation miteinander verbunden« (aus dem Kopf zitiert). Ob Klotz für diese Methode, mit der man einfach alles »wisschenschaftlich« erklären kann, einmal recht gewürdigt wird?</p>
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