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	<title>Comments on: Kálmán As Premature Ejaculation? &#8220;Die Zirkusprinzessin&#8221; In Berlin</title>
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	<description>The #1 Archive for Musical Theater</description>
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		<title>By: Karin Meesmann</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Karin Meesmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Dec 2015 17:13:13 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Zeitig vor Kálmáns MARINKA Aufführung, seinem Broadway Erfolg von 1945, der jazzed-up frisiert im Advent 2016 die Serie der fünf konzertant dargebotenen Kálmán Operetten an der Komischen Oper Berlin beschließen soll, kam Yvonne Kálmán zu Wort: »Operette konzertant, das ist wie premature ejaculation, … finden sie nicht auch?« fragte sie öffentlich während der Premierenfeier von ZIRKUSPRINZESSIN. Allseitiges Raunen übertönt vereinzeltes Glucksen, heimliches Würgen, - wenn der Schluck im Hals droht stecken zu bleiben, ganz zu schweigen von denjenigen, denen es die Sprache verschlug. Sprachgewaltig, mutig und witzig positionierte Madame Kálmán ihre Meinung und sie lebe hoch, hoch, hoch! 

Operette konzertant ist wie Filmmusik konzertant, das heißt losgelöst von dem dazu gehörigen Schau-Spiel und den optischen Räumen der Bühne, des Films, mit aller künstlerischen Freiheit und Phantasie der Deutung, rechtfertigte nicht Mal den halben Eintrittspreis. Meist wird die Musik dem fertigen Libretto, beziehungsweise der fertigen Schnittfolge und Kameraeinstellung des Bildes im Film hinzu komponiert. Die Entwicklung des Klangs im Raum folgt der vorgegebenen Zeitachse von Wort- und Bildrhythmus, überdies von Handlung und Personen, die gelegentlich ein Unterton kommentieren kann. Durchgängig steigert diese Arbeitsweise die Aussage und das Stück als Ganzes gewinnt. Eine Operette diätetisch reduziert, wirkt schon mal wie Kasperle Theater, dem auch die Klammer einer eindrucksvoll präsentierenden Conférencière mit pointenreich erfrischendem Text nicht allein auf die Beine hilft.   
 
Dürfte doch der Schatz der Komischen Oper, das so glanzvoll wie verdienstvoll spielende Orchester, neben ehrenwerten Operetten-Ausgrabungen auch absolute Orchesterwerke Kálmáns konzertant aufführen, etwa: SATURNALLA, sein symphonisches Scherzo für großes Orchester oder ENDRE ÉS JOHANNA, seine symphonische Dichtung, würde sich das Bild des versierten Operetten-Komponisten Kálmán vermutlich anders abrunden. Immerhin macht es Spaß, Erwartung zu hegen.-]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zeitig vor Kálmáns MARINKA Aufführung, seinem Broadway Erfolg von 1945, der jazzed-up frisiert im Advent 2016 die Serie der fünf konzertant dargebotenen Kálmán Operetten an der Komischen Oper Berlin beschließen soll, kam Yvonne Kálmán zu Wort: »Operette konzertant, das ist wie premature ejaculation, … finden sie nicht auch?« fragte sie öffentlich während der Premierenfeier von ZIRKUSPRINZESSIN. Allseitiges Raunen übertönt vereinzeltes Glucksen, heimliches Würgen, &#8211; wenn der Schluck im Hals droht stecken zu bleiben, ganz zu schweigen von denjenigen, denen es die Sprache verschlug. Sprachgewaltig, mutig und witzig positionierte Madame Kálmán ihre Meinung und sie lebe hoch, hoch, hoch! </p>
<p>Operette konzertant ist wie Filmmusik konzertant, das heißt losgelöst von dem dazu gehörigen Schau-Spiel und den optischen Räumen der Bühne, des Films, mit aller künstlerischen Freiheit und Phantasie der Deutung, rechtfertigte nicht Mal den halben Eintrittspreis. Meist wird die Musik dem fertigen Libretto, beziehungsweise der fertigen Schnittfolge und Kameraeinstellung des Bildes im Film hinzu komponiert. Die Entwicklung des Klangs im Raum folgt der vorgegebenen Zeitachse von Wort- und Bildrhythmus, überdies von Handlung und Personen, die gelegentlich ein Unterton kommentieren kann. Durchgängig steigert diese Arbeitsweise die Aussage und das Stück als Ganzes gewinnt. Eine Operette diätetisch reduziert, wirkt schon mal wie Kasperle Theater, dem auch die Klammer einer eindrucksvoll präsentierenden Conférencière mit pointenreich erfrischendem Text nicht allein auf die Beine hilft.   </p>
<p>Dürfte doch der Schatz der Komischen Oper, das so glanzvoll wie verdienstvoll spielende Orchester, neben ehrenwerten Operetten-Ausgrabungen auch absolute Orchesterwerke Kálmáns konzertant aufführen, etwa: SATURNALLA, sein symphonisches Scherzo für großes Orchester oder ENDRE ÉS JOHANNA, seine symphonische Dichtung, würde sich das Bild des versierten Operetten-Komponisten Kálmán vermutlich anders abrunden. Immerhin macht es Spaß, Erwartung zu hegen.-</p>
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