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	<title>Comments on: Ambitionierte Vergangenheitsbewältigung: „Lass uns die Welt vergessen &#8211; Volksoper 1938“</title>
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	<description>The #1 Archive for Musical Theater</description>
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		<title>By: Daniel Hirschel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel Hirschel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jan 2024 22:58:34 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Bezeichnend ist, daß Jara Beneš ein Nazi-Sympathisant war und deshalb in Tschechien nach dem Krieg nicht gespielt werden durfte. &quot;Auf der grünen Weise&quot; war stärker als jedes Verbot und ab 1936 im Deutschen Reich eine der meist gespielten Operetten, die bis in die 1970er Jahre auch in beiden Teilen Deutschlands auf den Bühnen anzutreffen war. Heute ist sie neben Polenblut die meist aufgeführte Operette tschechischer Provenienz. Beneš bemüht sichbin seinen knapp 40 Schlageroperetten tschechische Folklore und Volkslieder mit dem Jazz zu verquicken - insbesondere seine Orchestrierungen können das böhmische Idiom nicht verleugnen. Seine eher schwankhaften Operetten (ich konnte derer 3 sehen) sind hübsch anzuhören, aber eher belanglos und die Musik erreicht nicht das Raffinement und die Klasse des zeitgleich aktiven Paul Abraham. Da wäre es für die Volksoper eine lohnendere Aufgabe gewesen eine weitere Jaromir Weinberger- Operette, etwa &quot;Apropos co dela Andula&quot; erstmals aufzuführen - diese entstand als Produkt einer neuen Operettenbewegung (als Konteapunkt zu dem, was die Nazis unter Operette verstehen wollten) des Brünner Buffos Oldrych Novy. In einer Zeit, in der es Operette nicht leicht, sollte man vor allem Qualitätsstücke wiederbeleben, die erst gar keiner Rahmenhandlung bedürfen. Operettenhistoriker dürften sich dennoch freuen einmal im Leben &quot;Gruß und Kuß aus der Wachau&quot;hören zu können.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bezeichnend ist, daß Jara Beneš ein Nazi-Sympathisant war und deshalb in Tschechien nach dem Krieg nicht gespielt werden durfte. &#8220;Auf der grünen Weise&#8221; war stärker als jedes Verbot und ab 1936 im Deutschen Reich eine der meist gespielten Operetten, die bis in die 1970er Jahre auch in beiden Teilen Deutschlands auf den Bühnen anzutreffen war. Heute ist sie neben Polenblut die meist aufgeführte Operette tschechischer Provenienz. Beneš bemüht sichbin seinen knapp 40 Schlageroperetten tschechische Folklore und Volkslieder mit dem Jazz zu verquicken &#8211; insbesondere seine Orchestrierungen können das böhmische Idiom nicht verleugnen. Seine eher schwankhaften Operetten (ich konnte derer 3 sehen) sind hübsch anzuhören, aber eher belanglos und die Musik erreicht nicht das Raffinement und die Klasse des zeitgleich aktiven Paul Abraham. Da wäre es für die Volksoper eine lohnendere Aufgabe gewesen eine weitere Jaromir Weinberger- Operette, etwa &#8220;Apropos co dela Andula&#8221; erstmals aufzuführen &#8211; diese entstand als Produkt einer neuen Operettenbewegung (als Konteapunkt zu dem, was die Nazis unter Operette verstehen wollten) des Brünner Buffos Oldrych Novy. In einer Zeit, in der es Operette nicht leicht, sollte man vor allem Qualitätsstücke wiederbeleben, die erst gar keiner Rahmenhandlung bedürfen. Operettenhistoriker dürften sich dennoch freuen einmal im Leben &#8220;Gruß und Kuß aus der Wachau&#8221;hören zu können.</p>
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